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Konfiguration einer KonnektivitätsverifizierungDie Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
Im Artikel Übersicht Monitoring wurde eine Zusammenfassung aller Überwachungsfunktionen des ISA Server 2004 gegeben. Das vorliegende Kapitel beschreibt die Möglichkeit, den ISA so einzurichten, dass er bestimmte andere Server oder Dienste auf deren Verfügbarkeit überprüft und je nach Zustand Maßnahmen ergreift. Es gibt drei Methoden zur Überprüfung der Konnektivität:
Um eine neue Konnektivitätsverifizierung einzurichten oder sich bestehende anzeigen zulassen, wählt man die Registerkarte "Konnektivität" im Knoten "Überwachung" der ISA Server Management Konsole aus. In diesem Beispiel ist noch keine Überprüfung konfiguriert. Somit kann nur entweder eine neue erstellt werden oder es kann eine (z.B. von einem anderen ISA Server exportierte) XML-Datei mit Überprüfungsregeln importiert werden. Die erste Seite des Assistenten verlangt wie immer die Eingabe eines Regelnamens. Hier sollte (wie immer) ein "sprechender" Name eingetragen werden. In den Verbindungsdetails kann man entweder einen FQDN oder eine IP Adresse des zu überwachenden Systems angeben. Ebenso kann mittels der "Durchsuchen"-Funktion ein Ziel im AD ausgewählt werden. Im oberen Beispiel soll die Verfügbarkeit des externen Mailservers überprüft werden. Beim Konfigurieren einer Konnektivitätsverifizierung für einen Server kann diese in eine der folgenden Gruppen eingestuft werden: Active Directory, DHCP, DNS, Veröffentlichte Server, Web (Internet) und Andere. Der Servergruppenstatus wird in der Übersichtsansicht (Dashboard) angezeigt. Zum Schluss die übliche Zusammenfassungsmeldung mit allen eingegebenen Details. Lässt man sich anschließend die Eigenschaften der neu erstellten Regel anzeigen, kann man noch zwei weitere Optionen konfigurieren: Zum einen kann der Schwellenwert konfiguriert werden, nach dem der ISA Server de Verbindung als nicht zustande gekommen ansieht. Ergänzend dazu kann noch festgelegt werden, ob bei einem Fehler ein Alarm ausgelöst wird. Wenn nicht, wird lediglich in der Management Konsole eine Warnung ausgegeben. Damit die Überprüfungsregel aktiv wird, muss - wie immer bei einer Konfigurationsänderung - diese übernommen werden:
Anschließend wird die Regel ausgeführt. In diesem Beispiel wurde festgestellt, dass der zu überprüfende Mailserver nicht erreichbar ist. Als Grund (-> Ergebnis) wird genannt: "Nicht aufgelöster Name". Folgende Ergebnisse können gemeldet werden:
Folgende Tabelle (aus der Online Hilfe) gibt Auskunft, welches Ergebnis bei einer HTTP-Anfrage in Abhängigkeit der Rückmeldung des Webservers geliefert wird:
Sofern die Alarmfunktion nicht deaktiviert wurde, wird bei einem Verbindungsfehler ein Alarm angezeigt: Abhängig von diesem Alarmevent können dann verschiedene Maßnahmen eingeleitet werden. Damit wird sich ein eigenständiger Artikel beschäftigen. Unabhängig von der Alarmierung wird der Status der Konnektivitätsverifizierung im Dashboard angezeigt:
Stand: Friday, 28. August 2009/DR. |
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