Alarmkonfiguration
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
- Microsoft ISA Server 2004
Der ISA Server bietet die Möglichkeit, eine vordefinierte Reaktion auf ein
bestimmtes Ereignis auszuführen. Der ISA Server-Alarmdienst fungiert dann als
Verteiler und als Ereignisfilter. Er ist für das Erfassen von Ereignissen
verantwortlich, überprüft die Erfüllung bestimmter Bedingungen (z.B.
Schwellenwerte) und führt die entsprechenden Aktionen aus. Eine solche Aktion
kann zum Beispiel ein Eintrag im Ereignisprotokoll oder eine E-Mail an den
Firewalladministrator sein.
Um dem Administrator etwas Arbeit abzunehmen, liefert der ISA Server
serienmäßig eine ganze Reihe Alarmdefinitionen mit. Um die Alarmdefinitionen zu
konfigurieren öffnen Sie den Aufgabenbereich im Knoten Überwachung -> Alarme:


Hier eine Aufstellung der im Auslieferungszustand enthaltenen
Alarmdefinitionen und deren Aktivierungsstatus:




Bevor wir eine neue Alarmdefinition hinzufügen sollten wir uns die
bestehenden am Beispiel von "Dienst gestartet" einmal genauer ansehen:

Auf der ersten Registerkarte werden Name, Beschreibung, Kategorie sowie die
Information über den Schweregrad des Alarms angegeben. Hier kann außerdem der
Alarm aktiviert oder deaktiviert werden, was auch in der Übersicht durch setzen
oder löschen des Häkchens getätigt werden kann.
Folgende Kategorien stehen zur Auswahl:
- Sicherheit
- Cache
- Routing
- Firewalldienst
- Andere
Folgende Schweregrade stehen zur Verfügung:
- Fehler
- Warnung
- Information

Auf der zweiten Registerkarte wird der Alarm näher spezifiziert und ein
Ereignis wird zugrunde gelegt.
Folgende Ereignisse sind wählbar (Auszug aus der Online-Hilfe):
|
Ereignis |
Beschreibung |
|
Alarmaktionsfehler |
Die dem Alarm zugeordnete Aktion ist fehlgeschlagen. |
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Cachecontainer-Initialisierungsfehler |
Die Cachecontainerinitialisierung ist fehlgeschlagen und die
Initialisierung wurde ignoriert. |
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Cachecontainerwiederherstellung abgeschlossen |
Die Wiederherstellung eines einzelnen Cachecontainers wurde
abgeschlossen. |
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Fehler bei der Cachedatei-Größenänderung |
Die Größe der Cachedatei konnte nicht verkleinert werden. |
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Cacheinitialisierungsfehler |
Der Webcacheproxy wurde aufgrund eines globalen Fehlers deaktiviert. |
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Cachewiederherstellung abgeschlossen |
Der Cacheinhalt wurde wiederhergestellt. |
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Cacheschreibfehler |
Der Versuch, Inhalt in den Cache zu schreiben, ist fehlgeschlagen. |
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Cacheobjekt verworfen |
Während der Cachewiederherstellung wurde ein Objekt mit in Konflikt
stehenden Informationen gefunden. Dieses Objekt wurde verworfen. |
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Komponentenladefehler |
Eine Erweiterungskomponente konnte nicht geladen werden. |
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Konfigurationsfehler |
Beim Lesen der Konfigurationsinformationen ist ein Fehler aufgetreten. |
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Das Verbindungslimit wurde überschritten |
Ein Benutzer oder eine IP-Adresse hat das Verbindungslimit
überschritten. |
|
Das Verbindungslimit für eine Regel wurde überschritten |
Die Anzahl der pro Sekunde für eine Regel zugelassenen Verbindungen
wurde überschritten. |
|
Ermittlungsmechanismus gegen bösartige DHCP-Eindringversuche wurde
deaktiviert |
Der Ermittlungsmechanismus gegen bösartige DHCP-Eindringversuche wurde
deaktiviert. |
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Fehler bei Wählen bei Bedarf |
Die DFÜ-Verbindung konnte nicht erstellt werden, da entweder keine
Antwort empfangen wurde oder die Leitung besetzt ist. |
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DNS-Zonentransfer-Eindringversuch |
Ein Zonentransferangriff ist aufgetreten. |
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Ereignisprotokollfehler |
Die Ereignisinformationen konnten nicht im Systemereignisprotokoll
protokolliert werden. In der Standardeinstellung ist dieser Alarm
deaktiviert. |
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Firewallkommunikationsfehler |
Zwischen dem Firewallclient und dem ISA Server-Dienst ist ein
Kommunikationsfehler aufgetreten. |
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FTP-Filter-Initialisierungswarnung |
Der FTP-Filter konnte die zugelassenen FTP-Befehle nicht analysieren.
Vergewissern Sie sich, dass die Befehle im richtigen Format gespeichert
sind. Befehle dürfen nicht mehr als 4 Zeichen lang sein und müssen durch
ein Leerzeichen getrennt werden. |
|
Eindringversuch festgestellt |
Ein externer Benutzer hat versucht einzudringen. |
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Ungültige Zertifikatliste gefunden |
Das Clientzertifikat wurde aufgrund einer ungültigen oder fehlenden
Zertifikatsperrliste widerrufen. Möglicherweise ist die
Zertifikatsperrliste abgelaufen, und es konnte keine gültige
Zertifikatsperrliste gedownloadet werden. Stellen Sie sicher, dass die
Konfigurationsgruppe für die Systemrichtlinie zum Downloaden von
Zertifikatsperrlisten aktiviert ist und dass eine Verbindung zu den
Sperrlisten-Verteilungspunkten besteht. |
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Ungültiges DHCP-Angebot |
Die IP-Adresse des DHCP-Angebots ist ungültig. |
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Die Anmeldeinformationen für Wählen bei Bedarf sind ungültig. |
Ungültige Anmeldeinformationen für Wählen bei Bedarf wurden ermittelt. |
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Ungültige ODBC-Protokoll-Anmeldeinformationen |
Der angegebene Benutzername oder das Kennwort ist für diese
ODBC-Datenbank ungültig. |
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IP-Spoofing |
Die IP-Paketquelladresse ist ungültig. |
|
Ein Neustart des ISA Server-Computers ist erforderlich. |
Änderungen an der Konfiguration werden erst nach dem Neustart des
Computers wirksam. |
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Protokollierungsfehler |
Die Protokollierung für Dienstname ist fehlgeschlagen. |
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Protokollspeicherlimits |
Mindestens ein Protokollspeicherlimit wurde erreicht. |
|
Veränderte Netzwerkkonfiguration |
Es wurde eine Netzwerkkonfigurationsänderung festgestellt, die ISA
Server betrifft. |
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Keine Ports verfügbar |
Es konnte kein Netzwerksocket erstellt werden, weil keine Ports
verfügbar sind. |
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Keine Konnektivität |
ISA Server konnte keine Verbindung mit dem angeforderten Server
herstellen. |
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Betriebssystem-Komponentenkonflikt |
Eine der folgenden Komponenten steht in Konflikt mit dem Betriebssystem:
IP-Netzwerkadressübersetzung-Editor (NAT), Gemeinsame Nutzung der
Internetverbindung (ICS) oder Routing und RAS (RRAS). |
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Zu großes UDP-Paket |
Ein UDP-Paket (User Datagram Protocol) wurde von ISA Server verworfen,
da es größer als die im Registrierungsschlüssel maximal zugelassene
UDP-Paketgröße ist. |
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POP-Eindringversuch |
Es wurde ein POP-Pufferüberlauf (Post Office Protocol) festgestellt. |
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Änderungen des Quarantänen-VPN-Clientnetzwerks |
Ein Benutzer wurde aus dem Quarantänen-VPN-Clientnetzwerk entfernt. In
der Standardeinstellung ist dieser Alarm deaktiviert. |
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Berichtszusammenfassungs-Erstellungsfehler |
Beim Erstellen der Berichtzusammenfassung aus den
Protokollierungsdateien ist ein Fehler aufgetreten. |
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Ressourcenzuweisungsfehler |
Ein Ressourcenzuweisungsfehler ist aufgetreten. Möglicherweise stand
nicht genügend Arbeitsspeicher zur Verfügung. |
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Routing(verkettungs-)fehler |
ISA Server konnte die Anforderung nicht an einen Upstreamserver
weiterleiten. |
|
Routing(verkettungs-)wiederherstellung |
ISA Server hat die Weiterleitung an einen Upstreamserver wieder
aufgenommen. |
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RPC-Filter - Bindungsfehler |
RPC-Filter kann den definierten Port nicht verwenden, da er bereits
verwendet wird. |
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RPC-Filter: Konnektivität wurde geändert |
Die Konnektivität zum Veröffentlichungs-RPC-Dienst Servername wurde
geändert. Zusätzliche Schlüssel |
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Serververöffentlichungsfehler |
Die Serververöffentlichungsregel wurde falsch konfiguriert. |
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Serververöffentlichung ist unzutreffend |
Die Serververöffentlichungsregel kann nicht angewendet werden. |
|
Serververöffentlichung-Wiederherstellung |
Die Serververöffentlichungsregel kann jetzt angewendet werden. |
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Dienstinitialisierungfehler |
Der Dienst konnte nicht initialisiert werden. |
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Dienst antwortet nicht |
Ein ISA Server-Dienst wurde beendet bzw. unerwarteterweise angehalten. |
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Dienst heruntergefahren |
Ein Dienst wurde ordnungsgemäß beendet. %Dienstname% |
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Dienst gestartet |
Ein Dienst wurde ordnungsgemäß gestartet. %Dienstname% |
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Langsame Konnektivität |
ISA Server hat eine langsame Verbindung mit dem angeforderten Server
festgestellt. |
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SMTP-Filterereignis |
Eine SMTP-Befehlsregel (Simple Mail Transfer Protocol) wurde verletzt. |
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SOCKS-Konfigurationsfehler |
Der in den SOCKS-Eigenschaften angegebene Port wird von einem anderen
Protokoll verwendet. |
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SYN-Angriff |
Durch ISA Server wurde ein SYN-Angriff festgestellt. |
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Nicht registriertes Ereignis |
Ein nicht registriertes Ereignis ist aufgetreten. |
|
Upstreamverkettungs-Anmeldeinformationen |
Die Upstreamverkettungs-Anmeldeinformationen sind ungültig. |
|
VPN-Verbindungsfehler |
Ein VPN-Clientverbindungsversuch ist fehlgeschlagen. |
In Abhängigkeit des gewählten Ereignisses stehen verschiedene
Auswahlmöglichkeiten als "Zusätzliche Bedingung" zur Verfügung.
Im Beispiel der Alarmdefinition für "Dienst gestartet" stehen folgende
Bedingungen zur Verfügung:
- Beliebiger ISA Server-Dienst
- ISA Server-Steuerungsdienst
- ISA Server-Firewalldienst
- ISA Server-Auftragsplanungsdienst
In der unteren Hälfte der Registerkarte werden weitere Eigenschaften des
Alarms definiert. So wird hier zum Beispiel festgelegt, wie oft das oben
ausgewählte Ereignis auftreten muss, bevor ein Alarm registriert werden soll.
Die ist bei häufig auftretenden Ereignissen sinnvoll. So könnte z.B. ein einmal
auftretendes SMTP-Filterereignis noch nicht beunruhigend sein. Wenn dieses
Ereignis jedoch mehrmals pro Sekunde auftritt ist es eher meldenswert, da dann
davon auszugehen ist, dass entweder ein unberechtigter Nutzungsversuch oder ggfs.
ein Kommunikationsproblem zwischen den beteiligten Mailservern vorliegt.
Die letzte Registerkarte bietet verschiedene Möglichkeiten an, welche Aktion
der ISA Server ausführen soll, wenn das definierte Ereignis eingetreten ist.

Eine der möglichen Aktionen ist, eine E-Mail zu versenden. Dazu müssen
lediglich ein paar Angaben gemacht werden:

Tipp: Viele Mobilfunknetzbetreiber bieten Ihren Kunden eine
individuelle Mailadresse an (z.B.
Rufnummer@Provider.de. Damit lassen sich recht einfach wichtige
Meldungen als SMS auf das Handy des Firewalladmins übertragen -
vorausgesetzt natürlich, es besteht (noch) eine Internetverbindung und der
Mailserver kann diese auch nutzen ;-)
Durch eine Systemrichtlinie ist es dem ISA Server erlaubt, SMTP Verbindungen
an interne Mailserver aufzubauen. Sofern diese Systemrichtlinie für Ihre
individuellen Bedürfnisse nicht ausreichend ist kann sie erweitert oder durch
eine zusätzliche Firewallrichtlinie ergänzt werden:

Über die Test-Funktion kann Überprüft werden, ob alle notwendigen
Konfigurationen vorgenommen wurden. Wenn alles richtig ist, bekommt der
Administrator aus dem Beispiel folgende E-Mail:

Zusätzlich zur oder statt der Mail-Benachrichtigung kann auch ein Programm
(oder ein Script) ausgeführt werden, das wiederum verschiedene Aktionen startet.
Wählen Sie dazu das Kontrollkästchen Programm aus und geben dann den an einer
Eingabeaufforderung auszuführenden Befehl sowie das Konto ein, unter dem das
Programm ausgeführt werden soll, wenn beim Auftreten der Alarmbedingung eine
Anwendung ausgeführt werden soll.
Über die Option "In Windows-Ereignisprotokoll schreiben" wird das Ereignis im
Eventlog des Computers protokolliert:

Zum Beenden des ISA Servers wählen Sie das Kontrollkästchen Ausgewählte
Dienste beenden aus und klicken dann zur Auswahl der ISA Server-Dienste, die
beim Auftreten der Alarmbedingungen beendet werden sollen, auf Auswählen.
An dieser Stelle können lediglich die folgenden beiden ISA
Server-spezifischen Dienste ausgewählt werden:
Sollen andere Dienste gestoppt/gestartet werden als die vorgegebenen, besteht
lediglich die Möglichkeit, dies per Batchfile oder Skript festzulegen und dies
als Programm auszuführen.
Zum Starten von ISA Server wählen Sie das Kontrollkästchen Ausgewählte
Dienste starten aus und klicken dann zur Auswahl der Dienste, die beim Auftreten
der Alarmbedingungen gestartet werden sollen, auf Auswählen.
Vergessen Sie nicht, durchgeführte Änderungen noch zu Übernehmen:

In der ISA Server-Verwaltung wird die vollständige Liste aller vorgefallenen
Ereignisse nach dem Alarmtyp sortiert angezeigt (Information, Warnung oder
Fehler).
Im Dashboard ist eine Übersicht über den aktuellen Alarm-Zustand zu sehen:

Die Registerkarte Alarm zeigt dann nähere Details:

Durch die Auswahl des entsprechenden Alarmheaders können Sie eine ganze Gruppe
von Alarminstanzen zurücksetzen. In der Alarmansicht werden Alarminstanzen der
Kategorie entsprechend in Gruppen zusammengefasst (zum Beispiel Dienst
heruntergefahren). Sie können die Gruppenheader erweitern oder reduzieren und so
die enthaltenen Elemente anzeigen oder ausblenden.
Mithilfe der ISA Server-Verwaltung können Sie durch das Bestätigen von
Ereignissen anzeigen, ob Sie ein spezifisches Ereignis oder eine Gruppe von
Ereignissen bearbeiten. Wenn Sie ein Ereignis (oder eine Gruppe von Ereignissen)
als anerkannt markieren, wechselt der Status der entsprechenden Ereignisse in
der Alarmansicht, und diese Ereignisse werden nicht mehr in der
Übersichtsansicht angezeigt.

Auf die gleiche Weise können Sie einen Alarm zurücksetzen, was zur Folge hat,
dass er aus der Alarmansicht entfernt wird.

Hinweis: Gehen Sie mit den Alarm-Benachrichtigungen sorgfältig und
bedächtig um. Es empfiehlt sich z.B. nicht, jedes Ereignis sofort als Mail
zu versenden. In der Praxis kann es durchaus vorkommen, dass ein Server
mehrere Dutzend PortScans am Tag aushalten muss. Wenn der Administrator
darüber jedes mal eine Mail bekommt ist sein Postfach bald überfüllt
und/oder der interne Mailserver streikt wegen Überlastung, obwohl er gar
nicht das eigentliche Angriffsziel war.
Hinweis: Bei einem Neustart des ISA Server-Computers werden alle
Alarme zurückgesetzt.
Stand:
Friday, 28. August 2009/DR.
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