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Verteilen der Webproxy-Einstellungen per GruppenrichtlinieDie Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
In einem größeren Netzwerk ist es mühsam, an jeder Workstation und für jeden Benutzer von Hand im Internet Explorer die Proxyeinstellungen einzutragen, damit die Workstation zum Webproxyclient wird. Dies kann - zumindest in einem Windows 2000/2003-Netzwerk mit Active Directory - per Gruppenrichtlinie vordefiniert werden. Alle betroffenen Benutzer bekommen dann automatisch zentral gesteuert die Einstellungen. Besonders ideal ist die Kombination mit WPAD, da hier die größtmögliche Flexibilität erreicht wird. Je nach Unternehmens- bzw. Netzwerkstruktur kann die Richtlinie auf Domänen- oder Organisationseinheitenebene vergeben werden. Im folgenden Beispiel wird die Default Domain Policy verwendet:
Um einen Proxyserver einzutragen, muss die Richtlinie Proxyeinstellungen angepasst werden:
Von nun an erhalten alle angemeldeten Domänenbenutzer die Einstellungen vorkonfiguriert. Wenn verhindert werden soll, dass die Benutzer die Einstellungen selber verändern, hilft folgende Option:
Wenn die Einstellungen zusammen mit WPAD verwendet werden sollen, darf kein Proxy wie oben beschrieben eingetragen werden. In diesem Fall muss die Richtlinie Automatische Browserkonfiguration verwendet werden:
Nach der nächsten Anmeldung des Benutzers ist der Internet Explorer wie folgt konfiguriert:
Stand: Friday, 28. August 2009/DR. |
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