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ISA Server 2004 – Erstellen einer Webverkettung (Proxy-Chain) - Von Marc GroteDie Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
Einleitung
In größeren Firmenumgebungen mit Zweigstellen kommt es häufiger vor, dass in der Zweigstelle ein ISA Server 2004 als Firewall oder Webproxy konfiguriert ist und dieser über den zentralen ISA Server 2004 in der Firmenzentrale eine Verbindung zum Internet herstellt. Diese Art der Anbindung von mehreren Proxy Servern über eine Kaskadierung an das Internet wird als Webverkettung bzw. Proxy Chaining bezeichnet.
Gründe für eine Webverkettung könnten sein:
Bemerkung:
Eine Webverkettung kann auch zwischen einem ISA Server und einem NICHT ISA Server hergestellt werden, eine Firewallverkettung hingegen kann NUR mit ISA Servern durchgeführt werden.
Dieser Artikel beschreibt die Einrichtung einer Webverkettung zwischen einem ISA Server 2004 in einer Zweigstelle und der Firmenzentrale.
Zur Konfiguration der Webverkettung starten Sie die ISA Server Verwaltungskonsole, erweitern den Container Konfiguration und klicken mit der rechten Maustaste auf Netzwerke. Wählen Sie aus dem Kontextmenü Webverkettungsregel aus und folgen Sie den Anweisungen des Wizards.
Vergeben Sie einen sinnvollen Namen für die Webverkettungsregel. In diesem Beispiel verwenden wir den Namen ISA-Ausstenstelle zu ISA-Firmenzentrale.
Geben Sie im Fenster Webverkettungsregel das Ziel für den Datenverkehr an. Da in diesem Beispiel eine Internetverbindung hergestellt werden soll, wählen wir das Netzwerkobjekt EXTERN aus.
Im Fenster Aktion anfordern können Sie die Anforderungsverarbeitung konfigurieren. Routingregeln legen fest, ob die Anforderung eines Webproxyclients direkt abgerufen, an einen anderen Upstreamproxyserver oder an ein anderes Ziel gesendet werden sollen.
Anforderungen direkt vom angegebenen Ziel
abrufen Wenn Sie bei der Anforderungsverarbeitung Anforderungen an angegebenen Upstreamserver weiterleiten gewählt haben, müssen Sie im Fenster Primäres Routing den Upstream Proxy und die Port Nummer für HTTP und SSL angeben. Wenn der Upstream Proxy eine Authentifizierung erfordert, müssen Sie auf Konto verwenden klicken und dort das Konto festlegen und die Authentifizierungsart (Standard oder WIndows integriert) festlegen.
Im Fenster Reserveaktion können Sie die Aktion festlegen, wenn die primäre Route nicht verfügbar ist. Aus Redundanzgründen könnten Sie hier einen Reserveserver angeben, indem Sie auf Anforderungen an anderen Upstreamserver weiterleiten klicken. diesem Beispiel wählen wir Anforderungen ignorieren.
Überprüfen Sie in der Abschlußmeldung des
Assistenten noch einmal alle Einstellungen.
Anhand Ihrer Angaben hat der Assistent folgende Webverkettungsregel erstellt.
Zum Schluß können Sie bei Bedarf noch festlegen, wie HTTP- und SSL-Anforderungen weitergeleitet werden sollen. In der Regel ist hier keine Anpassung notwendig.
Klicken Sie zur Anpassung der Weiterleitung mit der rechten Maustaste auf die Webverkettungsregel und klicken Sie im Kontextmenü auf Eigenschaften und wählen Sie den Reiter Bridging aus.
HTTP-Anforderungen umleiten als HTTP-Anforderungen
Legt fest, dass
HTTP-Anforderungen als HTTP-Anforderungen umgeleitet werden.
SSL-Anforderungen umleiten als HTTP Anforderungen
Legt fest, dass SSL-Anforderungen als
HTTP-Anforderungen umgeleitet werden, dass heißt, am ISA Server wird der
SSL Tunnel terminiert.
Stand: Friday, 28. August 2009/MG. http://www.it-training-grote.de |
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