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ISA Server 2004 Service Pack 2 – Installation und Konfiguration - Von Marc GroteDie Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
Seit dem 31.01.2006 ist das ISA Server 2004 Service Pack 2 für die Standard und Enterprise Version in verschiedenen Sprachen verfügbar. Die drei deutschen ISA MVP Dieter Rauscher, Christian Gröbner und Marc Grote hatten bereits vor einigen Monaten die Möglichkeit, die Beta Version des SP2 zu testen. Neben normalen Hotfixen und anderen kleinen Fehlerbehebungen hat Microsoft eine Reihe von Updates und Erweiterungen in das Service Pack 2 eingebaut, welche in diesem Artikel nach der Installation des Service Pack 2 beschrieben werden. Ursprünglich waren die neuen Funktionen als ISA Server 2004 Branch Office Update geplant, zumindest wurde dies auf der Teched 2005 und auf der Microsoft Webseite so angekündigt. Nun sind diese Funktionen direkt in das ISA Server 2004 SP2 eingegangen. Microsoft empfiehlt allen Kunden dringend, SP2 auf allen Computern mit ISA
Server 2004 Standard und Enterprise Edition zu installieren. Sie sollten auf
jeden Fall das ISA Server 2004 SP2 umfassend testen und dann schnellstmöglich
auf Ihre ISA Server Systeme ausrollen.
Alle Informationen zu den Updates in ISA Server 2004 finden Sie hier. Zur Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels (01.02.2006) war der Link allerdings noch nicht aktiv. Dieser Artikel soll Ihnen einen Überblick über die Funktionen und Erweiterungen von ISA Server 2004 SP2 geben. Die Änderungen werden in Zukunft in weiteren Artikeln auf www.msisafaq.de veröffentlicht. Wichtiger Hinweis vor der Installation: Auf Computern mit Windows Installer 3.0 können Sie dieses Update mithilfe von Software in der Systemsteuerung deinstallieren. Zum Deinstallieren des Updates muss der Windows Installer 3.0 aber bereits vor der Installation des Updates installiert sein. Wichtiger Hinweis für die Enterprise Edition:
Weitere kleine Stolperfallen:
Installation des ISA Server 2004 SP2 Dieser Artikel beschreibt die Installation des ISA Server 2004 SP2 für die Standard Version. Sie erhalten das ca. 12 MB große Paket hier. Starten Sie die Installation durch Ausführen des Installationspaketes und folgen den Anweisungen des Installations-Assistenten.
Im nächsten Schritt müssen die Lizenzbedingungen nach dem Durchlesen des Lizenzvertrags angenommen werden um die Installation fortzusetzen.
nach kurzer Zeit ist das Service Pack 2 installiert. Nach einem Mausklick auf die Schaltfläche Fertig stellen müssen Sie den ISA Server 2004 neu starten.
Nach erfolgtem Neustart des ISA Server 2004 Computers wird ein Fenster mit einer Webseite eingeblendet welche Sie dazu auffordert, Microsoft Update zu aktivieren und das ISA Server 2004 Sicherheitshandbuch zu lesen um die Angriffsfläche für ISA Server 2004 zu verringern. Diese Tätigkeit sollten Sie schon bei der Installation von ISA Server 2004 durchgeführt haben, ein Review der Umgebung kann jedoch in diesem Zusammenhang nicht schaden.
Auf den ersten Blick fällt der neue Eintrag zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit in der ISA Server 2004 Verwaltungskonsole auf. Es handelt sich dabei um ein Verfahren zur Verbesserung der Kundenzufriedenheit von Microsoft.
ISA Server 2004 SP2 verwendet ein Error Level Tracing, welches im Hintergrund läuft und diese Informationen im Bedarfsfall an den Microsoft Product Support Service übermittelt. Der Tracing Mechanismus überträgt keine personenbezogen Daten an Microsoft. Die Tracing Funktionalität kann eine negative Auswirkung auf die ISA Server Performance haben. Die Tracing Funktion legt eine 400 MB große Datei im Verzeichnis %windir%\debug\isalog.bin an. Sie können die Tracing Funktionalität in der Registry modifizieren: Der Pfad lautet: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\ISATrace Um die Größe des Trace Files zu verändern, ändern SIe den Wert für
CircularlLogSizeMB. Wenn Sie das Kundenfeedback nicht nutzen wollen, klicken Sie auf den Radiobutton Nein, ich möchte nicht teilnehmen.
Nach der Installation des Service Packs erscheint die neue Versionsnummer für ISA Server nicht im Detailbereich der ISA Server-Verwaltung (unter Konfiguration). Sie können sich die aktuelle Version in der ISA Management Konsole anzeigen lassen, indem Sie in der Menüleiste auf Hilfe und Info über Microsoft ISA Server 2004 klicken.
Windows Update Caching Eine der neuen Funktionen ist die Möglichkeit des Cachens von Updates welche über den BITS (Background Intelligent Transfer Service) Dienst übertragen werden. BITS wird für verschiedene Verfahren verwendet, um Updates im Hintergrund zu laden, wenn ausreichend Bandbreite zur Verfügung steht. BITS wird zum Beispiel für Windows Update und WSUS (Windows Server Update Services) verwendet.
Zur Erstellung einer Cacheregel für Microsoft Update klicken Sie in der ISA Server Verwaltungskonsole auf den Cache Knoten und erstellen dort die Cacheregel.
Der Regelname kann nicht verändert werden.
Von dem Cacheregel-Assistenten wird automatisch eine Domänennamensatz erstellt, welcher alle Windows Update relevanten Seiten enthält.
Diffserv In ISA Server 2000 gab es die Möglichkeit zur Erstellung von Bandbreitenregeln. Da dieses Feature in ISA Server 2000 kaum genutzt wurde, beziehungsweise nur funktionierte, wenn auch die restlichen Netzwerkkomponenten eine Bandbreitenregelung unterstützten, verzichtete Microsoft in ISA Server 2004 auf diese Funktion. In ISA Server 2004 SP2 bietet Microsoft aufgrund einiger weniger Kundenanforderungen eine Paketpriorisierung mit Diffserv. Diffserv ist eine Erweiterung des IP-Protokolls welche Flags im IP Header nutzen kann um bestimmte Daten zu priorisieren. Die Einrichtung von Diffserv ist nicht trivial. Auch hier muss die restliche Netzwerkumgebung Diffserv unterstützen. Für die Einrichtung von Diffserv ist ein fundiertes Wissen über dieses Protokoll und Priorisierung im Allgemeinen erforderlich und wird aus diesem Grund in diesem Artikel nicht näher beschrieben. Für die Verwendung von Diffserv wird ein Diffserv-Filter in der ISA Server 2004-Verwaltungskonsole installiert.
Zur Konfiguration von Diffserv können Sie die Diffserv-Einstellungen in der ISA Server 2004 Verwaltungskonsole verwenden.
Die Paketpriorisierung ist eine globale Einstellung und betrifft sämtlichen HTTP-Netzwerkverkehr welcher durch ISA Server läuft. Der Diffserv Filter in ISA Server 2004 scannt jede URL oder Domäne und ordnet dieser verschiedene Paketprioritäten basierend auf den Diffserv Bits zu.Sie können Diffserv Prioritäten konfigurieren, welche den Prioritäten Ihrer Router im Netzwerk entsprechen. Es sei hier nochmal der Hinweis gegeben, dass Router im SOHO Segment diese Funktion nicht unterstützen. Sie sollten sich also vorher genau überlegen, ob Sie dieses Feature implementieren wollen oder können.
Diffserv unterstützt keine Bandbreitenkontrolle per User und ist
ausschließlich auf HTTP und HTTPS limitiert unter Verwendung des Webproxy
Clients. HTTP-Komprimierung ISA Server 2004 SP2 bietet die Möglichkeit zur Nutzung der HTTP Komprimierung. HTTP Komprimierung verwendet den GZIP und Deflate Algorithmus welcher in Windows Server 2000 und Internet Explorer 4 und höher enthalten ist. ISA Server 2004 SP2 kann jetzt den komprimierten HTTP-Inhalt pro Netzwerk dekomprimieren und mit komprimierten Inhalten arbeiten und diese mit Hilfe von ALF (Application Layer Filtering) filtern. Die Konfiguration erfolgt wie die Diffserv Konfiguration in der ISA Server 2004 Verwaltungskonsole in den globalen HTTP-Richtlinieneinstellungen. Sie können den Filter pro Netzwerk aktivieren und die Komprimierung festlegen.
Klicken Sie auf Komprimierung festlegen um die Komprimierungsregeln zu definieren.
ISA Server 2004 SP2 kann auf Anfragen mit komprimierten HTTP-Inhalten antworten wenn diese von Clients für das Netzwerk angefordert werden oder komprimierte Inhalte von Webseiten anfordern. Sie können festlegen für welche Inhaltstypen (MIME-Types) HTTP-Komprimierung verwendet werden soll.
Die folgenden Inhalte können nicht komprimiert werden: • video In der Registerkarte Inhaltsüberprüfung können Sie festlegen, ob eingehende komprimierte Pakete dekomprimiert werden soll, damit ISA Server 2004 die Inhalte filtern kann. Das Dekomprimieren und erneute Komprimieren der Inhalte kann die Serverleistung negativ beeinflussen. Neue Zertifikatalarme Die Konfiguration von Zertifikaten für sichere Webserververöffentlichungen und OWA-Veröffentlichungen ist für unerfahrene Administratoren nicht einfach umzusetzen. Microsoft hat versucht, dieser Anforderung Rechnung zu tragen und hat einige Zertifikatalarme eingebaut, die darauf hinweisen sollen, was mit Zertifikaten zum Beispiel in den Weblistenern gemacht werden muss.
Weitere kleinere Änderungen: Die Übernahme von Konfigurationsänderungen an der ISA Server 2004 Konfiguration werden jetzt wesentlich schneller durchgeführt. CARP (Cache Array Routing Protocol) Erweiterungen In ISA Server 2004 bis SP2 wurde das Array Mitglied für die Verwendung von CARP basierend auf dem Hostnamen aus dem Host Header entnommen. In ISA Server 2004 SP2 wurde diese Funktion verändert um Verteilung von gecachten Webinhalten zu verbessern, wenn die Array Server stark ausgelastet sind und um den Internet Explorer besser zu unterstützen. In ISA Server 2004 SP2 wird auch der Hostname für das Hash-basierte Routing verwendet um festzulegen, welches ISA Array Mitglied die Anfrage bedient. CARP ordnet dann jede Anforderung für einen bestimmten Host wie www.it-training-grote.de eine bestimmten ISA Server 2004 Array-Mitglied zu. Übersicht über die enthaltenen Updates: Eine Übersicht über alle in ISA Server 2004 enthaltenen Fehlerbehebungen finden Sie hier (Bitte entschuldigen Sie die schlechte Übersetzung, aber dieser Artikel wurde wie auch die Knowledge Base Artikel von Microsoft automatisch übersetzt, vom Autor einfach übernommen und die Qualität reicht von echt lustig bis sehr schlecht)::
Stand: Friday, 28. August 2009/MG. - http://www.it-training-grote.de |
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