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Socket Pooling bei Windows 2000 Server und ISA ServerDie Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
Im IIS 4.0 (WinNT) wurden TCP-Sockets auf Basis von Websites reserviert. Das bedeutet, dass die Leistung leidet wenn viele Websites auf einem Server verfügbar sind. Dies wurde im IIS 5.0 von Windows 2000 verändert; hier werden Sockets auf Basis von Ports reserviert. IIS 5.0 Sites, die mit verschiedenen IP-Adressen (aber mit dem selben Port) verknüpft sind, nutzen den selben Socketsatz. Deshalb können unter IIS 5.0 mehr mit einer IP-Adresse verknüpfte Sites auf dem selben Rechner erstellt werden. Diese Sockets werden von allen Sites genutzt, um den Ressourcenverbrauch zu reduzieren. Davon betroffen ist nicht nur der WWW-Dienst sondern auch FTP und SMTP. Was hat das ganze nun mit dem ISA Server zu tun? Die Frage ist berechtigt. Aber auch einfach zu erklären: Wenn man versucht, eine Website auf dem ISA Server Computer zu veröffentlichen, scheitert das, sofern man nicht IP-Paketfilter verwendet. Damit gelingt es in der Regel. Ein Web über IP-Paketfilter zu veröffentlichen ist jedoch nicht die ideale Lösung, da durch die Filter der Port 80 statisch geöffnet wird und weder Zielsätze noch das Reverse Caching verwendet werden können. Die sicherste Lösung ein Web auf dem ISA zu veröffentlichen ist die Verwendung einer Webveröffentlichungsregel. Dies wurde im Artikel Webserver - Teil 2b ausführlich besprochen. Warum scheitert die Veröffentlichung? Bedingt durch das Socket Pooling werden
die Ports 21, 25 und 80 an alle Schnittstellen gebunden. Dies kann man durch
Das ist auch so, wenn im IIS explizit eine IP-Adresse konfiguriert ist.
Das Socket Pooling ist am ISA Server unerwünscht, da der IIS auf keinen Fall für 0.0.0.0:80 konfiguriert sein darf. Der Abhörer für eingehende Webanfragen wird in der Regel für die externe IP-Adresse und Port 80 konfiguriert, damit externe Benutzer auf eine veröffentlichte Website zugreifen können. Aus diesem Grund muss das Socket Pooling deaktiviert werden. Anschließend ist kein Abhörer für 0.0.0.0:80 (bzw. 21 und 25) vorhanden und es entsteht kein Konflikt mehr. 1. Deaktivieren des Socket Pooling für SMTPAm einfachsten ist das Deaktivieren des Socket Poolings für den SMTP Service
indem man das Tool Es sind folgende Schritte notwendig (in einem Kommandozeilenfenster):
Statt der Kommandozeilenoperation kann auch das Tool Metaedit verwendet werden. Damit kann (ähnlich dem RegEdit) die Metabase grafisch bearbeitet werden. In diesem Fall muss unter LM \ Smtpsvc \ 1 \ ein neuer DWORD-Schlüssel DisableSocketPooling hinzugefügt werden:
2. Deaktivieren des Socket Pooling für FTPEs sind folgende Schritte notwendig (in einem Kommandozeilenfenster):
3. Deaktivieren des Socket Pooling für HTTPEs sind folgende Schritte notwendig (in einem Kommandozeilenfenster):
Hinweis: Zum deaktivieren des Socket Pooling unter Windows Server 2003 gilt folgender Artikel: Socket Pooling W2k3 Stand: Friday, 28. August 2009/DR. |
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