Konfiguration des ISA zur Nutzung von (T)-dsl.
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
- Microsoft ISA Server 2000
- Microsoft Windows 2000 Server
Die Verfügbarkeit von dsl steigt zunehmend. Insbesondere durch das
T-dsl Angebot der Deutschen Telekom AG. Diese Anschlüsse beinhalten meist
einen volumen- und zeitunabhängigen Zugang zum Internet mit dynamischer
IP-Adresse. Die Verbindung selbst wird über das DFÜ-Netzwerk hergestellt
(vergleichbar einer Modem- oder ISDN-Verbindung).
Diese Anleitung geht davon aus, dass die von der Telekom gelieferte
dsl-Hardware korrekt installiert
und funktionsfähig ist. Als nächstes muss der spezifische Treiber
installiert werden. Als Grundlage dient hier T-dsl/Business Online der
Telekom. Empfohlen wird, immer den aktuellen Treiber zu verwenden. Als
Hardware dienen die bis Ende 2001 von der DT AG kostenfrei und seit Januar
2002 als Teledat 300 LAN gelieferten DSL-Modems. Geräte anderer
Hersteller, die ebenfalls die Verbindung über den PPOE-Treiber herstellen
können mit dieser Anleitung konfiguriert werden.
Weiterführende Fragen rund um dsl werden auf der Seite
www.adsl-support.de bestens
beantwortet.



Nach kurzer Installation mit anschließendem Funktionstest steht der
Treiber zur Verfügung. Wie Eingangs erwähnt, simuliert der dsl-Treiber
eine Modem-Verbindung. Deswegen muss als nächstes eine DFÜ-Verbindung
unter Windows 2000 konfiguriert werden:
Starten Sie den Assistenten für eine neue DFÜ-Verbindung.

Wählen Sie "In ein privates Netzwerk einwählen" aus.
Als Verbindungsmedium wählen Sie den T-DSL-Adapter aus.

Rufnummer muss keine vergeben werden, die folgenden Dialoge können Sie mit
den vorgegebenen Einstellungen übernehmen.


Im nun folgenden Fenster müssen Sie Ihre Zugangsdaten eingeben:

Bitte beachten, dass bei dsl-Verbindungen zu T-Online das "@t-online.de" angefügt
werden muss.
Wenn alles richtig konfiguriert ist, erscheint in der Task-Leiste:

Als nächstes muss der ISA noch wissen, dass er eine DFÜ-Verbindung hat:

Es muss ein neuer DFÜ-Eintrag erstellt werden:
Unter "Kennwort festlegen" muss darauf geachtet werden, dass hier kein
Windows2000-Konto ausgewählt wird sondern die Zugangsdaten des
Internet-Providers, also die selben Werte wie in der DFÜ-Verbindung!

Als letztes muss der ISA auch noch wissen, dass er die soeben konfigurierte
Verbindung auch nutzen soll:

Dies geschieht an zwei Stellen:
1. In den Eigenschaften der Routing-Standardregel:

2. In den Eigenschaften der Netzwerkkonfiguration:

Von nun an wählt sich der ISA automatisch über dsl ins Internet ein,
sofern eine zugelassene Anfrage eines Firewall- oder Webproxyclients von innen nach außen zutrifft. Lässt man
den letzten Konfigurationspunkt weg, wird nur bei Anfragen von Webproxyclients eine Wählverbindung geöffnet.
Stand:
Friday, 28. August 2009/DR. |