Einrichtung und Konfiguration von Clientadresssätzen
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
- Microsoft ISA Server 2000
Clientadresssätze sind ein wichtiger Bestandteil der
Richtlinienkonfiguration eines ISA-Servers. Sie ermöglichen es, einzelne
oder mehrere Computer (basierend auf ihren IP-Adressen) in Gruppen
zusammenzufassen. Die Clientadresssätze können für
Serververöffentlichungsregeln und Protokollregeln verwendet werden. Sie sind
hilfreich, um Zugriffe auf Ziele einzuschränken. Clientadresssätze können
sowohl interne als auch externe IP-Adressen beinhalten, jedoch keine
Computer- oder Benutzernamen.
Clientadresssätze werden z.B. verwendet um eine Serververöffentlichung
nur bestimmten externen Zielen zugänglich zu machen. Beispielsweise kann
damit der Zugriff auf einen internen SQL-Server nur einem Kunden, dessen
Gateway-IP-Adresse bekannt ist, zugänglich gemacht werden. Oder der
SQL-Server kann nur von einem Server in der DMZ erreicht werden.
Andersherum ist es auch möglich, festzulegen, dass nur bestimmte
IP-Adressen des internen Netzwerkes (z.B. nur die Server) das SMTP-Protokoll
ausgehend nutzen können.

Rechtsklick auf den Eintrag "Clientadresssätze" -> Neu -> Festlegen...

Wenn der Clientadresssatz nur eine IP-Adresse enthalten soll, muss diese
sowohl in das Feld von: als auch ins Feld bis: eingetragen werden.

An dieser Stelle können weitere IP-Adressen oder IP-Bereiche diesem Satz
hinzugefügt werden.
Es gilt zu beachten, dass Clientadresssätze nur dann in
Serververöffentlichungsregeln verwendet werden können, wenn
IP-Paketfilterung aktiviert ist. Wenn die IP-Paketfilterung deaktiviert ist
gilt die Serververöffentlichung trotz eingetragenem Clientadresssatz für
alle Clients!
Um einen Clientadresssatz zu löschen, den Satz auswählen, rechtsklick und
"Löschen" auswählen. Die folgende Meldung beachten:
 Wenn der Adresssatz
gelöscht wird, ohne die Verifizierungsoption zu nutzen kann der ISA nicht
korrekt funktionieren. Stand:
Friday, 28. August 2009/DR. |