Konfiguration des Internet Explorers am ISA selber.
Damit man vom ISA-Server selber aus auf das Internet zugreifen kann,
muss der Browser (hier am Beispiel des Internet Explorers) entsprechend
eingerichtet werden. In den Verbindungseinstellungen muss der ISA als sein
eigener Proxy eingerichtet werden:

Diesen Dialog findet man im Internet Explorer unter Extras ->
Internetoptionen
Jetzt hängt es davon ab, wie der ISA seine Verbindung zum Internet
herstellt. Wenn der ISA über eine permanente Verbindung (Standleitung,
Routerverbindung etc.) verfügt, muss der Dialog für "LAN-Einstellungen"
verwendet werden.

Tip:
Verwenden Sie die interne IP-Adresse und nicht den Computernamen
oder den DNS-Namen des ISA Servers, da bei deren Auflösung die
externe IP-Adresse des ISAs verwendet wird. In diesem Fall werden Anfragen
vom Browser verworfen, weil die externe IP-Adresse nicht in der lokalen
Adresstabelle (LAT) enthalten ist
und der Zugriff somit verweigert wird. Daher muss der Browser auf dem
Server so konfiguriert werden, dass die Verbindung über den
Webproxydienst hergestellt wird.
Sofern der ISA über eine Wählverbindung das Internet erreicht, müssen
die Proxy-Einstellungen in den Einstellungen des dafür verwendeten
DFÜ-Eintrags vorgenommen werden.

Sofern, aus welchen Gründen auch immer, der ISA-Computer selber nicht
als Webproxyclient verwendet werden soll, gibt es noch eine weitere
Möglichkeit. In diesem Fall sollte ein neuer benutzerdefinierter
IP-Paketfilter erstellt werden, der folgende Einstellungen zulässt:

Diese Konfiguration wird jedoch nicht grundsätzlich empfohlen. Hierbei
gehen sämtliche Filterfunktionen des Webroxydienstes verloren.
Sofern WPAD verwendet wird, kann
dies auch für den Browser des ISA Computers aktiviert werden.
Stand:
Friday, 28. August 2009/DR.
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