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Backup und Restore der ISA-Server KonfigurationDie Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
Das Backup der ISA Server-Konfiguration sollte eine Selbstverständlichkeit sein, zumal der ISA eine wesentliche und wichtige Komponente einer Netzwerkinfrastruktur darstellt. Aus diesem Grund enthält die ISA Verwaltungskonsole eine Sicherungs- und Wiederherstellungsfunktion. Damit können die Konfigurationsdaten von eigenständigen Servern und Arrays in einer Datei (lokal oder auf einem Netzwerklaufwerk) gespeichert werden. Diese Sicherung enthält jedoch nicht alle Daten, die zur kompletten Wiederherstellung eines ISA Server Computers benötigt werden, sie sind lediglich ein Teil davon. Alle allgemeinen Konfigurationsinformationen werden gesichert. Dazu gehören Zugriffsrichtlinienregeln, Veröffentlichungsregeln, Richtlinienelemente, Alarmkonfiguration, Cachekonfiguration und ISA Server-Eigenschaften. Einige serverspezifischen Konfigurationsinformationen, wie Cacheinhalt, Aktivitätsprotokolle und Berichte, werden nicht gesichert. Mit dem Windows-Sicherungsprogramm können ISA Server-Informationen, wie z. B. Kennwörter, lokale Registrierungsparameter, Konfigurationsinformationen des Cachespeichers, H.323-Gatekeeperkonfiguration, Berichte, lokale Einstellungen für Anwendungsfilter, Parameter für die Leistungsoptimierung, Cacheinhalte und Protokolldateien, gesichert werden. Für die Wiederherstellung nach einem Systemausfall wird außerdem die Sicherung der gesamten Computerkonfiguration benötigt! Deshalb sollte ein regelmäßiges Backup der Systemdaten erfolgen. Das ISA-eigene Backup kann nicht automatisiert werden. Die ISA Konfiguration sollte jedesmal vor- und nach Änderungen der Einstellungen durchgeführt werden. Die Sicherungs-/Wiederherstellungsfunktion kann NICHT dazu verwendet werden, die Konfiguration eines ISA Servers auf einen anderen zu übertragen (clonen). 1. Sicherung der Konfiguration:Die Sicherungsfunktion erscheint im Kontextmenü des Servers:
Für maximale Sicherheit wird empfohlen, die Sicherungsdateien auf einer NTFS-Datenträgerpartition zu speichern. Nach Abschluß der Sicherung weist das Dialogfenster nochmals darauf, dass zusätzlich eine Systemstatus-Sicherung durchgeführt werden sollte.
Wenn der ISA Server Teil eines Arrays ist, werden die Array-Informationen im Active Directory gespeichert und von dort bei der (Neu-)Installation wieder geholt. Die Enterprise Konfigurationsdaten können/müssen in einer seperaten Datei gesichert werden. Diese Sicherung der enterprise-spezifischen Daten enthält unternehmensweite Zugriffsrichtlinien, Richtlinienobjekte etc. Diese Sicherungsdatei hat die Endung .bef und kann über das Kontextmenü des Enterpriseobjekts in der ISA Verwaltungskonsole erstellt werden. Um ein vollständiges Systemstatus-Backup zu erhalten wird empfohlen, die Dienste
zu beenden. Um anschließend das Backup zu starten, das Backup-Programm aufrufen (Start -> Programme -> Zubehör -> Systemprogramme -> Sicherung aufrufen. Dort mindestens das Verzeichnis der ISA Server Installation sowie den Systemstatus sichern. 2. Wiederherstellen der Konfiguration:Wenn nur die ISA Server Konfiguration (z.B. wegen eines Konfigurationsfehlers) wiederhergestellt werden muß, aus dem Kontextmenü des Servers die Funktion "Wiederherstellen..." auswählen.
Den folgenden Warnhinweis beachten und akzeptieren:
Im nächsten Dialogfenster das gewünschte Sicherungsfile (*.bif) auswählen. Nun erscheint ein weiterer Informationshinweis:
Nach kurzer Wartezeit kommt die Bestätigungsmeldung und die Wiederherstellung ist abgeschlossen:
Wenn jedoch auch die Systemkonfiguration (z.B. nach einem Systemausfall) wiederhergestellt werden soll, wird folgendes Vorgehen empfohlen:
Stand: Friday, 28. August 2009/DR. |
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